Gemein­schaft & Menschen

im PAN-Projekt

Wir als Gemeinschaft

Wir sind insgesamt 26 Menschen zwischen 1 und 75 Jahren, die im PAN-Projekt in Harmannstein gemeinsam zu Hause sind. Wir als Gemeinschaft sind das Herz von dem, was hier wächst und wird, weil alles an diesem Ort zu uns in Beziehung steht und mit uns verbunden ist.

Wir leben und arbeiten zusammen. Wir bestellen unsere Felder, bebauen unseren Garten, versorgen unsere Tiere, feiern, lernen, werken, wirtschaften und ENTWICKELN – uns und unser Lebensumfeld. Denn darin sehen wir seit Gründung des PAN-Projekts im Jahr 1995 unsere Hauptaufgabe: Wir wollen ein gelebtes Beispiel dafür sein, dass gemeinsam immer mehr geht!

Als Gemeinschaft leben wir in drei, bald vier Generationen gemeinsam unter einem Dach. Darin sehen wir ein großes Potenzial für uns alle:

Miteinander können wir die hier aufwachsenden Kinder und Jugendlichen zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens- und Lernwegs optimal begleiten. Die Vielfalt an Menschen bietet für unsere Kinder ein buntes Beziehungslernfeld – ähnlich einer „Gesellschaft im Kleinen“ – in der sie neben unserer Vielfalt und Verschiedenheit auch erleben können, welche Werte wir alle gemeinsam teilen, z.B. einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang miteinander und eine achtsame Haltung gegenüber allem Lebendigen.
Auch jeder der Erwachsenen kann auf Ansprechpartner und Freunde zählen, die sich im gleichen Lebensabschnitt befinden und mit ähnlichen Lebensfragen beschäftigen.

Wir wollen einander Vorbilder für Offenheit, Ehrlichkeit und Entwicklungswillen sein und vorzeigen, dass Differenzen nur im echten Bemühen um gemeinsame Lösungen nutzbar gemacht werden können.

Das Zusammenleben von Einzelnen, Paaren und Familien in Gemeinschaft erfordert durch die unterschiedlichen Bedürfnisse eine stetig wachsende freundschaftliche Reife und Kommunikationsbereitschaft.

Partnerschaft bzw. Ehe ist die kleinste Form der Gemeinschaft und die Basis für die Gründung einer Familie. Auch für die Beziehung zwischen Lebenspartnern soll es eine Bereicherung sein, in Gemeinschaft zu leben – also verbunden mit den besten Freunden und somit ehrlichen Spiegeln.

Mitgliedern in unserer Gemeinschaft soll es möglich sein, würdevoll alt zu werden und sich Aufgaben widmen zu können, die ihrem Lebensabschnitt entsprechen. Dass wir füreinander da sein wollen, ist Teil unseres Anspruchs an unser Leben.

Während die heranwachsenden Generationen Elan und neue Ideen einbringen, schätzen wir auch besonders die Stimmen der älteren Mitglieder, welche das gemeinschaftliche Gesprächsfeld durch ihre Lebenserfahrungen bereichern. In Gemeinschaft alt zu werden, soll ein wahres Lebenselixier sein!

Wir PANs sind uns einig, dass wir in dieser Gemeinschaft den besten Ort gefunden haben, um unser Leben meistern und glücklich werden zu können. Wir finden unseren Lebenssinn und unsere Lebensfreude darin, gemeinsam zu lernen und zu leben und dabei eine PAN-Lebensart auszuformen, die der Seele gut tut!

Unsere Lebenshaltung

Wir wollen Jesus in unserem Leben ernst nehmen und alles in der Schöpfung als grundsätzlich liebens- und achtenswert anerkennen. Deshalb bemühen wir uns um eine geistbewusste BEZIEHUNG zu Boden, Pflanze, Tier und Mensch.

„Nimm nur, was du brauchst und gib so viel du kannst“ ist folglich eine Lebenshaltung im PAN-Projekt geworden, die wir in unserem Umgang mit allem täglich üben. Auf diese Weise erleben wir jeden Tag als weiteren Baustein in einem gemeinsamen PROZESS des ständigen Lernens und Entwickelns.

Die Ausformung der PAN-Lebensart ist unsere persönliche Antwort auf die gesellschaftlichen Fragen und Herausforderungen, die sich in Zukunft nicht mehr isoliert, sondern nur mehr mit der Fähigkeit zum gemeinschaftlichen Denken und Handeln lösen lassen werden.
Wir finden unseren Lebenssinn und unsere Lebensfreude darin, dass Gemeinschaftsbewusstsein für uns selbst und für alle, die sich mit dem PAN-Projekt in Beziehung setzen, immer MEHR fühlbar, erlebbar und fassbar wird.

Unsere Lebensart

Hier leben, lernen und wirtschaften rd. 30 Menschen im PAN-Projekt

Schule

Gemeinsamer
Fuhrpark
Gemein­schafts­räume
& private Wohnräume
Gemeinsame
Wäscherei
Gemeinsames
Haushaltslager
Gemeinsame
Küche

Tiere

Garten

Ackerbau

Werkstätten

Verwaltung & Firmen

Strom von der Sonne

Wasser-
Ver- & Ent-
sorgung

Unsere Selbstversorgung

Selbstversorgung hat für uns ganz viel mit Unabhängigkeit zu tun. Und Unabhängigkeit ist im PAN-Projekt wesentlich damit verbunden, inwieweit wir in der Lage sind, unsere Kernbedürfnisse Ernähren, Bekleiden und Wohnen selbständig und selbstbestimmt zu organisieren, unseren Anforderungen entsprechend zu entwickeln und würdig auszuformen. Dies bezieht natürlich die Zusammenarbeit und Vernetzung mit gleichgesinnten Menschen mit ein, die über Spezialisierungen oder Fähigkeiten verfügen, die es an unserem Standort (noch) nicht gibt.

Immer weiter wachsende, qualitative Selbstversorgung in allen Bereichen ist eine wesentliche Grundlage unserer Lebensart.

Unsere Selbstversorgung mit Lebensmitteln, die wir in unserem unmittelbaren Umfeld erzeugen, ist ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen Identität. Es macht uns große Freude, dass wir 80 bis 90% unseres Lebensmittelbedarfs aus der eigenen biologischen Landwirtschaft und Verarbeitung decken können. In einer bestmöglichen Ernährung sehen wir nämlich eine wesentliche Grundlage für unser aller Gesundheit.

Unsere Gemeinsamkeit ist ausschlaggebend, um unserem hohen Anspruch bei allen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln gerecht werden zu können und um unsere Versorgung durch die gemeinsame Bewirtschaftung unserer Flächen und Veredelung unserer Produkte abzusichern.

In Sachen Bekleidung entstehen in unserer Textilwerkstatt immer wieder Einzelstücke aus möglichst qualitativen, ökologischen Stoffen, die dem Träger oder der Trägerin dann je nach Anforderung und Persönlichkeit auf den Leib geschneidert werden. Neben Kleidungsstücken entstehen bei Bedarf auch Vorhänge, Tischdackerl, Taschen und andere nützliche und dekorative textile Werke.

Unser Wohnen betreffend bietet die gut ausgestattete Holzwerkstatt in Kombination mit unserer Metallwerkstatt viele projektinterne Möglichkeiten zur Lebensraumgestaltung, was die Herstellung von Kunsthandwerk miteinschließt.
Die Wärme in unseren Räumen kommt von unserem Heizkraftwerk, das wir mit Hackschnitzeln aus heimischen Wäldern speisen. Unseren Wasserbedarf sichern wir durch Trink- und Nutzwasserbrunnen, unsere Entsorgung durch die hauseigene Kläranlage. Außerdem sind wir mit unseren Photovoltaikanlagen mittlerweile imstande, mind. 60% unseres Strombedarfs durch die Sonne abzudecken.

Mehr dazu bei unserer PAN-Projektewerkstatt ›

Neues aus unserer Gemeinschaft

Picknicksonntag im Mühlendorf Reichenthal

Es war unsere Sonnja, die uns vor etlichen Wochen erklärt hat: "Ein Gemeinschaftsausflug gehört wieder mal her!" Und so ist also der 9. Juni zu einem PAN-Sonntag im Mühlendorf Reichenthal geworden. Eines war dabei für Sonnja noch klar: Zusammen picknicken muss unbedingt sein!

Mit der Entschlossenheit, dass der Tag ungeachtet des wankelmütigen Wetters genau recht werden würde, sind wir Mitte Vormittag mit unserem Autokonvoi ins obere Mühlviertel losgefahren. Angekommen im Freilichtmuseum Reichenthal wurden wir in Erinnerung an die Mühlen der Region auf eine Zeitreise mitgenommen. Dabei führte uns Frau Friedrichkeit durch die renovierte Herrenmühle, in der sich eine umfangreiche Glassammlung befindet, die Techniken und Stilrichtungen der Glaserzeugung nachvollziehbar macht. Anschließend folgten wir in der Hausmühle dem Weg vom Getreidekorn zum Mehl. Besonders interessant war das wasserbetriebene Venezianer-Gatter aus dem 19. Jahrhundert, in dem ein funktionstüchtiges Sägewerk untergebracht ist.

Unsere Martha meinte dazu: "Es ist sehr beeindruckend, wieviel Geduld es da brauchte, um ein einziges Brett aus einem Baumstamm zu sägen. Aber damals hat Zeit im Grunde keine Rolle gespielt."
Apropos Zeit: Auch 300 mechanische Wand- und Tischuhren aus früheren Tagen besichtigten wir in einem Schnelldurchlauf.
Neben den alten Handwerksberufen des Wagners, Leinenmachers, Schusters oder Hufschmieds, die alle hier im Mühlendorf nachvollziehbar werden, hinterließ der Stand der Müller natürlich besonderen Eindruck. Denn es waren einst die Müller, die sehr wesentlich für die Nahversorgung der Bevölkerung verantwortlich waren. Sie genossen hohes Ansehen, da ja praktisch der größte Teil des  Wohleregehens in dieser Gegend von ihnen abhängig war.

Apropos Wohlergehen: Nach der ausgiebigen Führung hatten wir uns das ebenso ausgiebige Picknick bei herrlichem Wetter wirklich verdient! Dabei hat sich Sonnja, unsere Küchenchefin, mit ihrem Sommer-Buffet wieder einmal selbst übertroffen: Gemüsesticks, liebevoll garnierte Sandwiches, Nudelsalat, gefüllte Weckerl und Eistee mit Kräutern standen auf dem Speiseplan. Die Zeit vor der Nachspeise nutzten die meisten von uns noch für einen Spaziergang - mit kleinem Regenschauer - oder für ein Mittagschlaferl. Danach fuhren wir zufrieden und gemütlich nach Hause.

Die Zusammenfassung von Sophia zum Ausflug liest sich so: "Mir hat's sehr viel Spaß gemacht. Die Jause war sehr lecker und draußen schmeckt's sowieso immer besser. Für mich war der ganze Tag besonders."
Dem schließt sich neben allen Teilnehmenden auch Organisatorin Sonnja an: "Es hat einfach alles gepasst: Wetter, Führung, Location. Wir haben alles gehabt, was wir gemeinsam gebraucht haben."

06/2024
In Oma Elisabeths Textilwerkstatt
Zu Besuch bei...

Vielfalt ist mehr als die Summe ihrer Teile! Dieses Motto begleitet uns Menschen im PAN-Projekt schon lange und vielfältig sind auch die Berufe und Tätigkeiten, die wir hier ausführen. In dieser Serie bekommst du einen ganz praxisnahen Einblick in unser Leben – heute in das von unserer "Gemeinschaftsoma" Elisabeth, die in unserer Textil- und Kreativwerkstatt immer fleißig daran arbeitet, unser Leben noch ein bisschen bunter zu machen...

- - - - - -

Liebe Elisabeth! Du verbringst viel Zeit hier in der Kreativwerkstatt. Was genau machst du hier?
„Ich mach hier Reparaturarbeiten, wie zum Beispiel kaputte Zippverschlüsse heraustrennen und neue einsetzen. Meine Lieblingsarbeit ist, neue Sachen zu nähen, großteils schon für mich, aber ich habe auch „Kundschaften“, wie z.B. Barbara, die sich gerne von mir einkleiden lässt.

Wie hast du dir die Fähigkeiten dafür erworben?
Ich habe in meinen jungen Jahren das Nähen in einer vierjährigen Fachschule gelernt und mit einer Gesellenprüfung beendet. Den Beruf habe ich aber nie wirklich ausgeübt. Anfangs habe ich für meine Kinder und mich genäht und nur für ein paar Kundenschaften außerhalb der Familie. Dann hab ich längere Zeit nichts genäht und mich mehr auf das Stricken konzentriert.
Vor etwa 15 Jahren habe ich wieder zu nähen begonnen, um allen interessierten Kindern im PAN-Projekt die Möglichkeit zu bieten die Grundlagen des Nähens zu erlernen. Deswegen haben wir mit Patchworkprojekten begonnen, damit die Kinder lernen gerade zu nähen, aber auch mit verschiedenen Stoffen ihr kreatives Potential finden können. Mit den Kindern zu nähen macht mir immer viel Spaß. Besonders toll war es, dass es auch ein paar Burschen gegeben hat, die voll begeistert vom Nähen waren. Jetzt habe ich gerade größere Mädels, die gerne selbst ihre Kleidung wie Kapuzenpullis, Shirts oder einen Jumpsuit machen wollen.

Was macht dir an dieser Tätigkeit besonders Spaß?
Ich nähe deswegen gerne Bekleidung, weil ich von dem direkten Einkauf möglichst wegkommen möchte, dadurch habe ich mich auch überwunden mit dem Hosennähen anzufangen. Das ist eine spezielle Situation, weil die Hosen ja anders passen müssen als z.B. ein T-Shirt, vorallem bei der aktuellen Mode. Aber das funktioniert nicht so schlecht, wenn man mal einen Schnitt hat, dann kann man ihn in verschiedenen Varianten verwenden.

Was ist besonders schwierig?
Schwierig ist auf jeden Fall der Stoffeinkauf, weil wir in nächster Nähe kein Stoffgeschäft mit einer entsprechenden Auswahl haben. Das heißt die nächsten Stoffgeschäfte sind in Linz und Horn, wo ich gerne einkaufe und die Auswahl für mich passt.

Was würdest du dir in Zukunft für dieses Arbeitsfeld wünschen?
Maschinentechnisch bin ich eigentlich sehr gut ausgerüstet. Menschmäßig würde ich mir schon wünschen, wenn von unserer Gemeinschaft mehr junge Damen auch Gusto kriegen zu nähen, wobei das jetzt sicher am Zeitmangel liegt. Ich denke das passiert dann, wenn sie selber Kinder haben.

Möchtest du abschließend noch etwas sagen?
Also abschließend will ich noch sagen: Ich fühle mich in dem Kreativraum, wo ich derzeit tätig bin sehr wohl. Ich sag immer: "Das ist mein zweites Wohnzimmer", weil ich auch sehr viele Pflanzen in dem Raum habe, was natürlich eine besondere Atmosphäre ausstrahlt.

06/2024
Ich liebe, wie ich lebe: Ingrid
Ich liebe, wie ich lebe

Ingrid ist Schuldirektorin, Gründungsmitglied, interne Erste-Hilfe-Adresse und wirklich gute Freundin. Im ersten Video von Hannas Bachelorarbeit – der Videoserie "Ich liebe, wie ich lebe" – erzählt Ingrid über ihr Lernen und Leben im PAN-Projekt: Was sie täglich motiviert, was ihr Freude macht, was sie Kindern und Jugendlichen mit auf ihren Weg geben will und was sie dazu bewegt, sich selbst immer weiterzuentwickeln.

05/2023
Backende Witze!

Was am Donnerstag-Abend beim Brotteige-Vorbereiten so alles passiert... Damit Bäcker Markus oder Bäckerin Barbara, wenn sie am Freitag-Morgen um 4 Uhr Früh in die Küche kommen, schon gut gelaunt an die Arbeit gehen können!

05/2021
Picknicksonntag im Mühlendorf Reichenthal

Es war unsere Sonnja, die uns vor etlichen Wochen erklärt hat: "Ein Gemeinschaftsausflug gehört wieder mal her!" Und so ist also der 9. Juni zu einem PAN-Sonntag im Mühlendorf Reichenthal geworden. Eines war dabei für Sonnja noch klar: Zusammen picknicken muss unbedingt sein!

Mit der Entschlossenheit, dass der Tag ungeachtet des wankelmütigen Wetters genau recht werden würde, sind wir Mitte Vormittag mit unserem Autokonvoi ins obere Mühlviertel losgefahren. Angekommen im Freilichtmuseum Reichenthal wurden wir in Erinnerung an die Mühlen der Region auf eine Zeitreise mitgenommen. Dabei führte uns Frau Friedrichkeit durch die renovierte Herrenmühle, in der sich eine umfangreiche Glassammlung befindet, die Techniken und Stilrichtungen der Glaserzeugung nachvollziehbar macht. Anschließend folgten wir in der Hausmühle dem Weg vom Getreidekorn zum Mehl. Besonders interessant war das wasserbetriebene Venezianer-Gatter aus dem 19. Jahrhundert, in dem ein funktionstüchtiges Sägewerk untergebracht ist.

Unsere Martha meinte dazu: "Es ist sehr beeindruckend, wieviel Geduld es da brauchte, um ein einziges Brett aus einem Baumstamm zu sägen. Aber damals hat Zeit im Grunde keine Rolle gespielt."
Apropos Zeit: Auch 300 mechanische Wand- und Tischuhren aus früheren Tagen besichtigten wir in einem Schnelldurchlauf.
Neben den alten Handwerksberufen des Wagners, Leinenmachers, Schusters oder Hufschmieds, die alle hier im Mühlendorf nachvollziehbar werden, hinterließ der Stand der Müller natürlich besonderen Eindruck. Denn es waren einst die Müller, die sehr wesentlich für die Nahversorgung der Bevölkerung verantwortlich waren. Sie genossen hohes Ansehen, da ja praktisch der größte Teil des  Wohleregehens in dieser Gegend von ihnen abhängig war.

Apropos Wohlergehen: Nach der ausgiebigen Führung hatten wir uns das ebenso ausgiebige Picknick bei herrlichem Wetter wirklich verdient! Dabei hat sich Sonnja, unsere Küchenchefin, mit ihrem Sommer-Buffet wieder einmal selbst übertroffen: Gemüsesticks, liebevoll garnierte Sandwiches, Nudelsalat, gefüllte Weckerl und Eistee mit Kräutern standen auf dem Speiseplan. Die Zeit vor der Nachspeise nutzten die meisten von uns noch für einen Spaziergang - mit kleinem Regenschauer - oder für ein Mittagschlaferl. Danach fuhren wir zufrieden und gemütlich nach Hause.

Die Zusammenfassung von Sophia zum Ausflug liest sich so: "Mir hat's sehr viel Spaß gemacht. Die Jause war sehr lecker und draußen schmeckt's sowieso immer besser. Für mich war der ganze Tag besonders."
Dem schließt sich neben allen Teilnehmenden auch Organisatorin Sonnja an: "Es hat einfach alles gepasst: Wetter, Führung, Location. Wir haben alles gehabt, was wir gemeinsam gebraucht haben."

06/2024
In Oma Elisabeths Textilwerkstatt
Zu Besuch bei...

Vielfalt ist mehr als die Summe ihrer Teile! Dieses Motto begleitet uns Menschen im PAN-Projekt schon lange und vielfältig sind auch die Berufe und Tätigkeiten, die wir hier ausführen. In dieser Serie bekommst du einen ganz praxisnahen Einblick in unser Leben – heute in das von unserer "Gemeinschaftsoma" Elisabeth, die in unserer Textil- und Kreativwerkstatt immer fleißig daran arbeitet, unser Leben noch ein bisschen bunter zu machen...

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Liebe Elisabeth! Du verbringst viel Zeit hier in der Kreativwerkstatt. Was genau machst du hier?
„Ich mach hier Reparaturarbeiten, wie zum Beispiel kaputte Zippverschlüsse heraustrennen und neue einsetzen. Meine Lieblingsarbeit ist, neue Sachen zu nähen, großteils schon für mich, aber ich habe auch „Kundschaften“, wie z.B. Barbara, die sich gerne von mir einkleiden lässt.

Wie hast du dir die Fähigkeiten dafür erworben?
Ich habe in meinen jungen Jahren das Nähen in einer vierjährigen Fachschule gelernt und mit einer Gesellenprüfung beendet. Den Beruf habe ich aber nie wirklich ausgeübt. Anfangs habe ich für meine Kinder und mich genäht und nur für ein paar Kundenschaften außerhalb der Familie. Dann hab ich längere Zeit nichts genäht und mich mehr auf das Stricken konzentriert.
Vor etwa 15 Jahren habe ich wieder zu nähen begonnen, um allen interessierten Kindern im PAN-Projekt die Möglichkeit zu bieten die Grundlagen des Nähens zu erlernen. Deswegen haben wir mit Patchworkprojekten begonnen, damit die Kinder lernen gerade zu nähen, aber auch mit verschiedenen Stoffen ihr kreatives Potential finden können. Mit den Kindern zu nähen macht mir immer viel Spaß. Besonders toll war es, dass es auch ein paar Burschen gegeben hat, die voll begeistert vom Nähen waren. Jetzt habe ich gerade größere Mädels, die gerne selbst ihre Kleidung wie Kapuzenpullis, Shirts oder einen Jumpsuit machen wollen.

Was macht dir an dieser Tätigkeit besonders Spaß?
Ich nähe deswegen gerne Bekleidung, weil ich von dem direkten Einkauf möglichst wegkommen möchte, dadurch habe ich mich auch überwunden mit dem Hosennähen anzufangen. Das ist eine spezielle Situation, weil die Hosen ja anders passen müssen als z.B. ein T-Shirt, vorallem bei der aktuellen Mode. Aber das funktioniert nicht so schlecht, wenn man mal einen Schnitt hat, dann kann man ihn in verschiedenen Varianten verwenden.

Was ist besonders schwierig?
Schwierig ist auf jeden Fall der Stoffeinkauf, weil wir in nächster Nähe kein Stoffgeschäft mit einer entsprechenden Auswahl haben. Das heißt die nächsten Stoffgeschäfte sind in Linz und Horn, wo ich gerne einkaufe und die Auswahl für mich passt.

Was würdest du dir in Zukunft für dieses Arbeitsfeld wünschen?
Maschinentechnisch bin ich eigentlich sehr gut ausgerüstet. Menschmäßig würde ich mir schon wünschen, wenn von unserer Gemeinschaft mehr junge Damen auch Gusto kriegen zu nähen, wobei das jetzt sicher am Zeitmangel liegt. Ich denke das passiert dann, wenn sie selber Kinder haben.

Möchtest du abschließend noch etwas sagen?
Also abschließend will ich noch sagen: Ich fühle mich in dem Kreativraum, wo ich derzeit tätig bin sehr wohl. Ich sag immer: "Das ist mein zweites Wohnzimmer", weil ich auch sehr viele Pflanzen in dem Raum habe, was natürlich eine besondere Atmosphäre ausstrahlt.

06/2024
Ich liebe, wie ich lebe: Ingrid
Ich liebe, wie ich lebe

Ingrid ist Schuldirektorin, Gründungsmitglied, interne Erste-Hilfe-Adresse und wirklich gute Freundin. Im ersten Video von Hannas Bachelorarbeit – der Videoserie "Ich liebe, wie ich lebe" – erzählt Ingrid über ihr Lernen und Leben im PAN-Projekt: Was sie täglich motiviert, was ihr Freude macht, was sie Kindern und Jugendlichen mit auf ihren Weg geben will und was sie dazu bewegt, sich selbst immer weiterzuentwickeln.

05/2023
Backende Witze!

Was am Donnerstag-Abend beim Brotteige-Vorbereiten so alles passiert... Damit Bäcker Markus oder Bäckerin Barbara, wenn sie am Freitag-Morgen um 4 Uhr Früh in die Küche kommen, schon gut gelaunt an die Arbeit gehen können!

05/2021

Häufige Fragen & Kontakt

Streitet ihr nie? Wie löst ihr Konflikte?

Wo viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften zusammenleben, gibt es selbstverständlich auch Konflikte. Es ist für einen echten Gemeinschaftsmenschen jedoch unverzichtbar, entstandene Konflikte aktiv zu bearbeiten und wieder auflösen zu wollen, bei Bedarf auch durch Mithilfe und Mediation eines anderen Gemeinschaftsmitgliedes. Meist lösen sich Unstimmigkeiten dadurch auf, dass man den Grund für die Handlungs- oder Ausdrucksweise des Anderen versteht. So bringen uns unsere Unterschiedlichkeiten im Endeffekt näher zusammen, statt auseinander.

Lesen

Wie kann ich bei euch mitmachen?

Unser derzeitiges Angebot beschränkt sich momentan auf:

  • 1 bis 2 Besuchstage im Jahr für unverbindlich Interessierte (siehe: Kontakt)
  • Sommerpraktikanten für den Garten (meist im Alter von 15 bis 20 – aber nicht nur). Das bedeutet: Mithilfe gegen Kost und Logis in der Zeit von April bis Oktober.
    Ansprechpartnerin dafür ist Maia Hahn ()
  • Ernsthaft am Gemeinschaftsleben Interessierte (mit Interesse, das eigene Leben in diese Richtung zu verändern). Hier haben wir kein fixes Angebot, sondern finden nach deiner Anfrage gemeinsam einen Weg vom ersten Kennenlernen bis zu einem längeren Aufenthalt bei uns.
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Weitere Fragen beantworten wir Dir gerne persönlich. Deine Ansprechpartner für alle gemeinschaftlichen Fragen im PAN-Projekt sind:

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Das PAN-Projekt ist unser Ort der Ent­wick­lung und Lebens­freude! Melde dich zu unserem monat­lichen News­­letter an und erlebe mit, was sich hier tut und entwickelt:

Das PAN-Projekt kennenlernen!

Umfangreiche Projektführung, gemeinsames Mittagessen mit den Menschen im PAN-Projekt, Gespräche je nach Interesse, Kaffeejause

Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.00 Uhr
Unkostenbeitrag: € 40,-

Termin: