Neues aus dem PAN-Projekt

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Benedikt, unser ausgezeichneter Schlägl-Absolvent

Benedikt Haas (22), verlässlicher Mitarbeiter im PAN-Landbau-Team, hat am 1. Juli an der Bioschule Schlägl seine Prüfung zum Landwirtschaftlichen Facharbeiter mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden.
Während seiner einjährigen Ausbildung vom September 2023 bis Juni 2024 setzte sich Benedikt mit Pflanzen- und Obstbau, Waldwirtschaft, Tierhaltung, Biolandbau, Landtechnik und Bauen sowie Unternehmensführung auseinander. In der Praxis standen die Unterrichtsfächer Pflanzenbau und Tierhaltung sowie Lehrwerkstätte Metall auf dem Lehrplan.
Dazu Benedikt selbst: "Ganz gleich ob Fleisch-, Milch- oder Getreideverarbeitung, ob Gemüsebau oder Forstbewirtschaftung - ich konnte aus allem etwas Wichtiges für mich mitnehmen!"

Während seines Ausbildungsjahres hat sich Benedikt außerdem als Klassensprecher engagiert und war bei seinen Lehrern und 29 KlassenkollegInnen sehr beliebt.

Lieber Benedikt!
Wir freuen uns mit dir über dein "Einser-Zeugnis" und gratulieren dir ganz herzlich zu deinem ausgezeichneten Erfolg.
Alles Gute für deine Zukunft als Bauer mit Herz!

07/2024
Picknicksonntag im Mühlendorf Reichenthal

Es war unsere Sonnja, die uns vor etlichen Wochen erklärt hat: "Ein Gemeinschaftsausflug gehört wieder mal her!" Und so ist also der 9. Juni zu einem PAN-Sonntag im Mühlendorf Reichenthal geworden. Eines war dabei für Sonnja noch klar: Zusammen picknicken muss unbedingt sein!

Mit der Entschlossenheit, dass der Tag ungeachtet des wankelmütigen Wetters genau recht werden würde, sind wir Mitte Vormittag mit unserem Autokonvoi ins obere Mühlviertel losgefahren. Angekommen im Freilichtmuseum Reichenthal wurden wir in Erinnerung an die Mühlen der Region auf eine Zeitreise mitgenommen. Dabei führte uns Frau Friedrichkeit durch die renovierte Herrenmühle, in der sich eine umfangreiche Glassammlung befindet, die Techniken und Stilrichtungen der Glaserzeugung nachvollziehbar macht. Anschließend folgten wir in der Hausmühle dem Weg vom Getreidekorn zum Mehl. Besonders interessant war das wasserbetriebene Venezianer-Gatter aus dem 19. Jahrhundert, in dem ein funktionstüchtiges Sägewerk untergebracht ist.

Unsere Martha meinte dazu: "Es ist sehr beeindruckend, wieviel Geduld es da brauchte, um ein einziges Brett aus einem Baumstamm zu sägen. Aber damals hat Zeit im Grunde keine Rolle gespielt."
Apropos Zeit: Auch 300 mechanische Wand- und Tischuhren aus früheren Tagen besichtigten wir in einem Schnelldurchlauf.
Neben den alten Handwerksberufen des Wagners, Leinenmachers, Schusters oder Hufschmieds, die alle hier im Mühlendorf nachvollziehbar werden, hinterließ der Stand der Müller natürlich besonderen Eindruck. Denn es waren einst die Müller, die sehr wesentlich für die Nahversorgung der Bevölkerung verantwortlich waren. Sie genossen hohes Ansehen, da ja praktisch der größte Teil des  Wohleregehens in dieser Gegend von ihnen abhängig war.

Apropos Wohlergehen: Nach der ausgiebigen Führung hatten wir uns das ebenso ausgiebige Picknick bei herrlichem Wetter wirklich verdient! Dabei hat sich Sonnja, unsere Küchenchefin, mit ihrem Sommer-Buffet wieder einmal selbst übertroffen: Gemüsesticks, liebevoll garnierte Sandwiches, Nudelsalat, gefüllte Weckerl und Eistee mit Kräutern standen auf dem Speiseplan. Die Zeit vor der Nachspeise nutzten die meisten von uns noch für einen Spaziergang - mit kleinem Regenschauer - oder für ein Mittagschlaferl. Danach fuhren wir zufrieden und gemütlich nach Hause.

Die Zusammenfassung von Sophia zum Ausflug liest sich so: "Mir hat's sehr viel Spaß gemacht. Die Jause war sehr lecker und draußen schmeckt's sowieso immer besser. Für mich war der ganze Tag besonders."
Dem schließt sich neben allen Teilnehmenden auch Organisatorin Sonnja an: "Es hat einfach alles gepasst: Wetter, Führung, Location. Wir haben alles gehabt, was wir gemeinsam gebraucht haben."

06/2024
Meine Tätigkeit bei den Hühnern

Jeden Dienstag gehe ich um 8:30 Uhr mit Anna-Maria zu den Hühnern.

Da wir gerade Küken haben, bereite ich das Kükenfutter zu.

Das Kükenfutter besteht aus Ei, Karotten, Brennnesseln, Haferflocken und Bierhefe.

Für die größeren Hühner mische ich verschiedene Getreidesorten, geschrotete Erbsen und Bokashi.

 

Die Hühner warten schon auf ihr Futter.

Ich reinige die Futterrinne. Dann gebe ich frisches Futter in die Rinne.

Fertig! Nun können die Hühner kommen. Da sind sie auch schon und picken eifrig.

Nun bekommen sie noch zerkleinerte Eierschalen. Diese sind wichtig für die Kalkversorgung.

Die Glucke mit den größeren Küken bekommt das Futter in eine eigene Schale.

Ich fülle frisches Waser mit Mikroorganismen für die Hühner in eine große Schale.

Die Küken picken eifrig ihr Futter.

Ich beobachte eine Henne mit ihren Küken im Stall.

Die Hennen sitzen brav in ihren Legenestern und wir freuen uns über viele Eier.

Und das sind richtig richtig viele Eier. Dann reinige ich das Kotbrett.

Die Henne pickt mir die Mehlwürmer aus der Hand.

Ich verstelle die Stange mit dem Uhu. Das ist zum Schutz der Hühner vor dem Habicht.

Der Auslauf auf der großen Wiese ist für die Hühner super.

Ich bin gerne bei den Hühnern.

06/2024
In Oma Elisabeths Textilwerkstatt
Zu Besuch bei...

Vielfalt ist mehr als die Summe ihrer Teile! Dieses Motto begleitet uns Menschen im PAN-Projekt schon lange und vielfältig sind auch die Berufe und Tätigkeiten, die wir hier ausführen. In dieser Serie bekommst du einen ganz praxisnahen Einblick in unser Leben – heute in das von unserer "Gemeinschaftsoma" Elisabeth, die in unserer Textil- und Kreativwerkstatt immer fleißig daran arbeitet, unser Leben noch ein bisschen bunter zu machen...

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Liebe Elisabeth! Du verbringst viel Zeit hier in der Kreativwerkstatt. Was genau machst du hier?
„Ich mach hier Reparaturarbeiten, wie zum Beispiel kaputte Zippverschlüsse heraustrennen und neue einsetzen. Meine Lieblingsarbeit ist, neue Sachen zu nähen, großteils schon für mich, aber ich habe auch „Kundschaften“, wie z.B. Barbara, die sich gerne von mir einkleiden lässt.

Wie hast du dir die Fähigkeiten dafür erworben?
Ich habe in meinen jungen Jahren das Nähen in einer vierjährigen Fachschule gelernt und mit einer Gesellenprüfung beendet. Den Beruf habe ich aber nie wirklich ausgeübt. Anfangs habe ich für meine Kinder und mich genäht und nur für ein paar Kundenschaften außerhalb der Familie. Dann hab ich längere Zeit nichts genäht und mich mehr auf das Stricken konzentriert.
Vor etwa 15 Jahren habe ich wieder zu nähen begonnen, um allen interessierten Kindern im PAN-Projekt die Möglichkeit zu bieten die Grundlagen des Nähens zu erlernen. Deswegen haben wir mit Patchworkprojekten begonnen, damit die Kinder lernen gerade zu nähen, aber auch mit verschiedenen Stoffen ihr kreatives Potential finden können. Mit den Kindern zu nähen macht mir immer viel Spaß. Besonders toll war es, dass es auch ein paar Burschen gegeben hat, die voll begeistert vom Nähen waren. Jetzt habe ich gerade größere Mädels, die gerne selbst ihre Kleidung wie Kapuzenpullis, Shirts oder einen Jumpsuit machen wollen.

Was macht dir an dieser Tätigkeit besonders Spaß?
Ich nähe deswegen gerne Bekleidung, weil ich von dem direkten Einkauf möglichst wegkommen möchte, dadurch habe ich mich auch überwunden mit dem Hosennähen anzufangen. Das ist eine spezielle Situation, weil die Hosen ja anders passen müssen als z.B. ein T-Shirt, vorallem bei der aktuellen Mode. Aber das funktioniert nicht so schlecht, wenn man mal einen Schnitt hat, dann kann man ihn in verschiedenen Varianten verwenden.

Was ist besonders schwierig?
Schwierig ist auf jeden Fall der Stoffeinkauf, weil wir in nächster Nähe kein Stoffgeschäft mit einer entsprechenden Auswahl haben. Das heißt die nächsten Stoffgeschäfte sind in Linz und Horn, wo ich gerne einkaufe und die Auswahl für mich passt.

Was würdest du dir in Zukunft für dieses Arbeitsfeld wünschen?
Maschinentechnisch bin ich eigentlich sehr gut ausgerüstet. Menschmäßig würde ich mir schon wünschen, wenn von unserer Gemeinschaft mehr junge Damen auch Gusto kriegen zu nähen, wobei das jetzt sicher am Zeitmangel liegt. Ich denke das passiert dann, wenn sie selber Kinder haben.

Möchtest du abschließend noch etwas sagen?
Also abschließend will ich noch sagen: Ich fühle mich in dem Kreativraum, wo ich derzeit tätig bin sehr wohl. Ich sag immer: "Das ist mein zweites Wohnzimmer", weil ich auch sehr viele Pflanzen in dem Raum habe, was natürlich eine besondere Atmosphäre ausstrahlt.

06/2024
Die Reise von unserem täglichen Brot

Im August scheint die Sonne und Bernhard steht vor dem Getreidefeld. Er streicht mit der Hand über die Ähren. Zufrieden mit der Größe der gut besetzten Ähren voll praller Körner, frei von jeglicher Pilzerkrankung, fällt er einen Entschluss: Diese Körner sollen das Saatgut werden. Voller Freude und Dankbarkeit setzt er sich in den Mähdrescher und fährt behutsam über das Feld.

An einem schönen Oktobertag stellt Bernhard die Getreidekisten mit dem Saatgut in die Halle. Er lässt ein paar Getreidekörner durch die Finger rieseln. Wieder hat er es geschafft, das Saatgut so zu lagern, dass die Lagerschädlinge keinen nennenswerten Ausfall verursacht haben.

Wenige Stunden später versammeln wir uns alle rund um dieses Getreide. Bei der Saatgutsegnung geben wir all diesen Samen unsere Liebe, Kraft und unseren Segen mit, damit sie gut wachsen und gedeihen.

Bernhard füllt das Saatgut in den Saatkasten der Sämaschine und fährt mit dem Traktor aufs Feld. Dieses liegt braun und feinkrümelig vor ihm. Mit der Fräse und dem Flügelschargrubber ist er zuvor mehrere Male über das Feld gefahren, um es vorzubereiten für den Anbau. Dabei hat er auch Mikroorganismen mit eingearbeitet. Diese wurden von Bernhard und Alexander angesetzt und entwickelten sich in den Nordwälder-Fermentern, die von Michael, Joe, Benedikt und Elian zusammengebaut wurden.

Nach dem Ansäen, fährt Bernhard noch mit der Walze über das Feld. So bekommen die Samen einen guten Erdkontakt und kurze Zeit später schlagen sie Wurzeln. Auch die ersten Blätter beginnen zu wachsen, ehe Winter und Schnee die Getreidepflänzchen zum Ruhen bringen.

Im März kommt dann ein Höhepunkt für all die Getreidepflanzen. Viele von uns gehen mit Kübeln über das Feld. Unsere Blicke streifen suchend umher. Steine werden aufgesammelt; fröhlich wird dabei geplaudert und gelacht, oder andächtig über das frische Grün gegangen.

In den kommenden Wochen besucht Bernhard das Feld regelmäßig. Bei Bedarf fährt er mit dem Striegel, um dafür zu sorgen, dass die Getreidepflanzen, sich gegen die anderen Pflanzen behaupten können.

Auch Mikroorganismen werden über die wachsenden Halme gesprüht, um den Pflanzen die optimale bakterielle Umgebung zu sichern.

Mehrere Male hilft Bernhard im Frühling dem Getreide auf diese Art und bringt dabei auch seine Liebe ein.

Im August freut sich Bernhard. Das Getreide ist schön reif geworden. Es ist wieder Erntezeit. Gabi kommt mit Annalena und Tamara zum Feld und gemeinsam sehen sie zu, wie Bernhard mit dem Mähdrescher über das Feld fährt. Christoph kommt mit dem großen Anhänger. Über das lange Rohr rinnt das Getreide vom Mähdrescher in den Anhänger. Der Doppelboden des Hängers hat kleine Löcher. Das Getreide wird mit warmer Luft getrocknet.

Anschließend bringt Bernhard es zur Putzanlage. Dort werden Unkrautsamen und andere Fremdkörper aussortiert. Der Dinkel wird entspelzt. Die Getreidekörner kommen dann in die Holzkisten.

Benedikt bringt das Getreide mit dem Stapler vom Getreidelager in die Mühle. Dort mahlt er die Körner zu Mehl. Veronika hat ihm genau aufgeschrieben, wie viel Roggenmehl, Küchenmehl und Semmelmehl gebraucht wird. Die Mehlsäcke bringt er in die Speisekammer.

Am Donnerstagabend bereiten Markus und Michael-Johannes die Teige vor. Sie mischen Mehl mit Salz, Wasser und dem Brotgewürz. Auch der Sauerteig, welcher schon 24 Stunden zuvor von Veronika angesetzt wurde, kommt mit in den Teig.

Freitag Früh. Es ist 4.00, als Barbara in die Küche kommt. Mit Freude sieht sie, wie schön der Brotteig aufgegangen ist. Sie knetet den Teig, füllt ihn in die bestaubten Simperl und lässt alles noch einmal gehen. Später stülpt sie den Teig aus den Simperln auf die Bleche und schiebt sie in den Dampfgarer. Nach etwa einer Stunde kann Barbara die frischen Brotwecken aus dem Ofen holen. Und sie weiß, wie sehr wir alle unser tägliches Brot schätzen.

Es ist für mich sehr bewegend, daran zu denken, was alles hinter diesem Brot steckt. Wie viele Stunden von uns! Wie viele liebevolle Gedanken, wie viel Aufmerksamkeit und Einsatz! Alle mit diesem Veredelungsweg verbundenen Naturgeistern vom Feld, über das Getreide, die Mikroorganismen bis zum Fermenter durften durch unseren Eintrag so viel lernen. Jedes Wesen, Mensch, Tiere und Pflanzen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass dieses Brot voller Leben täglich auf unseren Tisch kommt und uns stärkt. Wir sind sehr dankbar dafür und schätzen dieses Geschenk, so verbunden zu sein mit allem, was uns umgibt.

06/2024
Mit 25 Lämmern in die heurige Saison

Mitte April wurde für dieses Jahr das letzte Lamm geboren und damit gehen wir mit insgesamt 25 Lämmern in die heurige Weidesaison. Mit sieben Einlingen, acht Zwillingen und einmal Drillingen haben wir unseren üblichen Durchschnitt von zwei Lämmern pro Mutterschaf diesmal nicht erreicht, was aber die Freude über die gesunden Tiere und reibungslosen Geburten nicht im geringsten trübt.

Fünf unserer 16 Muttertiere wurden dieses Jahr mit einem Leihbock der Rasse „Alpines Steinschaf“ gedeckt, da ich für unsere Herde wieder junge Mütter nachziehen will, die natürlich nicht mit unserem braven Waldschafbock „Tatarus“ verwandt sein dürfen. Drei ihrer Lämmer sind weiblich, diese werde ich im Laufe des Jahres gut beobachten, um herauszufinden, ob sie als neue Mutterschafe geeignet sind.

Interessantes aus der Schäferei:

"Das Zuchtziel des „Alpinen Steinschafs“ ist ein anpassungsfähiges, widerstandsfähiges, robustes Schaf für die rauen Lagen des Hochgebirges, mit ausgezeichneter Trittsicherheit, besten Muttereigenschaften, Langlebigkeit sowie einer hoher Fruchtbarkeits- und Aufzuchtleistung."

Ich bin immer wieder auf der Suche nach eben diesen Eigenschaften, damit unsere Schafe perfekt an unsere Bedingungen angepasst sind und unseren Anforderungen – ein gesundes, instinktsicheres und lebensfrohes Schaf mit einem guten Maß an Milch und Fleisch – gerecht werden können.

In diesem Sinne und mit meinem Segen sage ich: „Ab auf die Weide mit euch, ihr lieben Schafe!“

05/2024
Schulexkursion ins MAMUZ

Am 07.05.2024 fuhren wir von der PAN-Freilandschule mit Anna-Maria Haas nach Asparn an der Zaya. Dort besuchten wir das MAMUZ, ein Museum mit großem Freigelände und der Ausstellung „Von der Urgeschichte bis ins Mittelalter“.

Wir holten uns unsere Eintrittskarten und beschlossen aufgrund des angesagten Regens, die Freiluftausstellung zuerst zu besichtigen. Wir traten durch die große Schiebetür ins hinaus und wurden sogleich von zwei Mammuts in Empfang genommen. Als ich mich neben die Giganten stellte, wurde mir erst bewusst, wie riesig sie waren und welch schwierige Aufgabe es war, ein solches Tier zu fangen. Dann begannen wir mit dem Rundweg und tauchten ab in die Altsteinzeit ca. 2,5 Millionen Jahre vor Chr. Wir bewunderten die Tipis, welche die altsteinzeitlichen Menschen gebaut hatten und den raffiniert angelegten „Steinzeitkühlschrank“.

Unsere Reise von der Urgeschichte ins Mittelalter führte weiter in die Zeit um 5000 vor Chr. Damals hatte sich die älteste mitteleuropäische Kultur der Jungsteinzeit entwickelt, die als erstes sesshaft wurde. Wir bewunderten die kunstvoll verzierten Langhäuser, die für ihre Bandkeramik sehr bekannt sind, und die mit Rinden gedeckte Brotbackhütte. Es war außerdem sehr spannend, wie geschickt die Menschen in der Jungsteinzeit ihre Häuser mit Stroh und Schilf gedeckt hatten und wie gemütlich die Häuser eingerichtet waren. Außerdem gehörte zu dem Langhaus ein Garten, in dem Emmer, der Vorläufer des heutigen Weizens, und Einkorn, ebenfalls ein Urgetreide, angebaut wurden.

Dann ging es weiter in die Bronzezeit, also in die Zeit ca. 2200 vor Chr. Damals übten die Menschen verschiedene Tätigkeiten aus, wie das Weben von Stoffen, das Färben der gewebten Stoffe, Schmieden und Töpfern. Diese Menschen lebten schon sehr „luxuriös“ und hatten schöne Betten, welche mit Fellen überzogen waren.
Anschließend machten wir in der Eiszeit halt, welche ca. von 1200 bis 800 v. Chr. dauerte. Wir besichtigten den großen Versammlungsraum der Menschen, den Tempel in dem Tieropfergaben stattfanden und die sehr schön und sorgfältig verputzte weiße Kirche.
Nach einem kurzen Mittagessen beim Bus ging es weiter in die Ausstellung im Innenbereich. In dieser wurde über drei Stockwerke ebenfalls die Urgeschichte bis ins Mittelalter mithilfe von Funden präsentiert. Aber die Meinung von uns Schülern war sehr klar: Wir fanden es etwas fad, da nur Ausgrabungen zu sehen waren und man kaum Dinge wirklich in die Hand nehmen oder ausprobieren konnte.

Als wir am Ende unseres Museumsbesuches unter dem großen, steinernen Torbogen nach draußen traten, freute ich mich richtig über den schönen Tag, den wir gemeinsam erlebt hatten. Denn am Anfang war ich ein bisschen skeptisch gewesen, wie der Ausflug wohl werden würde, doch im Nachhinein muss ich sagen, dass ich wirklich beeindruckt von der Baukunst der Menschen war. Denn hätte es diese 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte nicht gegeben, würden wir jetzt hier nicht so sitzen, wie wir es gerade tun. Deshalb finde ich es immer wieder wichtig, sich das ins Gedächtnis zu holen.

05/2024
Ich liebe, wie ich lebe: Ingrid
Ich liebe, wie ich lebe

Ingrid ist Schuldirektorin, Gründungsmitglied, interne Erste-Hilfe-Adresse und wirklich gute Freundin. Im ersten Video von Hannas Bachelorarbeit – der Videoserie "Ich liebe, wie ich lebe" – erzählt Ingrid über ihr Lernen und Leben im PAN-Projekt: Was sie täglich motiviert, was ihr Freude macht, was sie Kindern und Jugendlichen mit auf ihren Weg geben will und was sie dazu bewegt, sich selbst immer weiterzuentwickeln.

05/2023
Eine PAN kreativ Holzfüllfeder entsteht!

Johannes liebt es, seine kreativen Ideen handwerklich umzusetzen. Seit bald 10 Jahren drechselt er individuelle Schreibgeräte, die er mit seinem Kunsthandwerk in seinem Webshop und auf Adventmärkten in der Gegend verkauft. An einem schönen Adventtag begleiten wir Johannes mit der Kamera in die Holzwerkstatt – und er zeigt uns, wie er seine edlen Holzfüllfedern anfertigt: Von der Auswahl des Holzes über das Zuschneiden, Drechseln und Brandbeschriften bis zum fertigen Geschenk!

Wenn du ein kleines, aber edles und mit Liebe handgemachtes Geschenk sucht, wirst du in Johannes Webshop' bestimmt fündig:

Hier geht's zum Webshop: www.pankreativ.at

12/2022
Backende Witze!

Was am Donnerstag-Abend beim Brotteige-Vorbereiten so alles passiert... Damit Bäcker Markus oder Bäckerin Barbara, wenn sie am Freitag-Morgen um 4 Uhr Früh in die Küche kommen, schon gut gelaunt an die Arbeit gehen können!

05/2021
Buchveröffentlichung: "Einfach Mensch sein"

"Abseits stark befahrener Straßen und großer Städte erwarten sich Durchreisende nichts weiter als schlichtes ländliches Dasein – verschlafene Orte, an denen die Zeit stillzustehen scheint. Doch diese unbedachte Vorstellung zerplatzt beim Anblick des Hofs auf dem Hügel. Der Meister und seine Schüler sind nämlich Freunde des Lebens, und begeistert am Erforschen und Erleben des allgegenwärtig Überraschenden. Auf den fruchtbaren Flächen sprießt die Natur in allen Farben. Tiere und Menschen bewegen sich an den Hängen.

Verwundert nehmen die Reisenden den Hauch des Besonderen wahr, der in der Luft liegt. Und ohne es zu merken, überkommt sie die Ahnung, dass Veränderung etwas ganz anderes ist, als sie bisher dachten."

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Einfach Mensch sein – 24 Geschichten über den Meister und seine Schüler

Mit seiner Kurzgeschichtensammlung „Einfach Mensch sein“ lädt Michael-Johannes Hahn zum Schmunzeln, Innehalten und Nachdenken ein. In 24 Geschichten zeigt der junge Autor auf, dass die großen Fragen des Menschseins überraschend praktische Antworten haben können.

Michael-Johannes mit seiner Kurzgeschichtensammlung "Einfach Mensch sein"

Über das Buch

Menschsein ist einfach, aber nicht leicht! Das erleben die Schüler des weisen Meisters, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, denen kein Mensch wirklich auskommt. Denn wer es ernst meint mit der Suche nach sich selbst, muss Hand anlegen – und stößt auf so manche überraschende Erkenntnis.

Wie entscheide ich richtig? Wie besiege ich meine Schwächen? Was ist Weisheit? Kann man Gott begreifen?

Mit seinem ersten Buch will der junge Autor LeserInnen die Möglichkeit bieten, immer eine passende Geschichte zum Mitbringen, Verschenken oder Selber-Lesen zur Hand zu haben.

Klappentext

In Anbetracht der gewaltigen Bergkulisse wirkt der Hof auf dem Hügel recht unscheinbar, doch es ist weithin bekannt, dass man sich an diesem Ort große Weisheit zu eigen machen kann. Hier befassen sich der weise Meister und seine Schüler nämlich mit den spannenden Fragen des Menschseins – und finden ihre Antworten oft auf unerwartete Weise.

Über den Autor

Michael-Johannes Hahn, geboren 1991, lebt und arbeitet im Gemeinschaftsprojekt PAN im Waldviertel, Österreich. Von einem facettenreichen Leben und tiefen Freundschaften geprägt, betrachtet der 29-jährige Grafiker und Texter die Welt aus den Augen eines Gemeinschaftsmenschen – mit der Überzeugung, dass die Lösung immer im Miteinander liegt.

Kostenlose Leseprobe und Bestellmöglichkeitenwww.leuchtsignal.org.

12/2020
Keine weiteren Beiträge.

Das PAN-Projekt kennenlernen!

Umfangreiche Projektführung, gemeinsames Mittagessen mit den Menschen im PAN-Projekt, Gespräche je nach Interesse, Kaffeejause

Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.00 Uhr
Unkostenbeitrag: € 40,-

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