
Heute besuchen wir Anna-Maria in der Werkstatt, wo sie mit großer Nachhaltigkeit an ihrem Herzensprojekt werkt – einer Serie von Babymodellen, mit denen Menschen jeden Alters ganz intuitiv erfahren können, welche Prozesse im Mutterleib vor sich gehen.
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Wir sind jetzt in deiner Werkstatt bei deinen 3D-Babymodellen und möchten von dir wissen: Was genau machst du da?
Ich habe im ersten Arbeitsschritt die Löcher der hohlen Modelle geschlossen und bin jetzt gerade dabei, sie zu schleifen - zuerst grob und dann fein. Anschließend werden sie lackiert, sodass sie eine glatte, glänzende Oberfläche bekommen.
Zur Zeit bin ich vermehrt in der Werkstatt. Im Oktober werde ich nämlich auf der Interpädagogika, einer großen Bildungsmesse in Wien, stehen und dafür bereite ich diese Modelle hier vor.
Was ist dein Anliegen mit diesen Modellen?
Ich möchte damit die Achtung vor dem Leben vermitteln und außerdem sowohl für werdende Eltern als auch für Schüler fassbares Material zur Verfügung stellen. Dadurch soll besser erlebbar werden, was sich im Mutterleib abspielt.

Welche Fähigkeiten hast du dir erworben, um einerseits die handwerkliche Herstellung deiner Baby-Modelle umzusetzen und andererseits das Thema selbst als Projekt aufzuarbeiten?
Ich habe vor einigen Jahren die Ausbildung zur Doula absolviert ..... also eine Doula ist eine nichtmedizinische Geburtsbegleitung während Schwangerschaft und Geburt.
Außerdem habe ich schon mein ganzes Leben lang gerne mit meinen Händen gearbeitet, wodurch ich mir viele feinmotorische und handwerkliche Fertigkeiten angeeignet habe.
Weil ich also gerne meine Hände beschäftige, habe ich während meiner Ausbildung, als ich den Vorträgen gelauscht habe, angefangen, meine ersten Modelle mit Modelliermasse zu formen. So entstanden damals sieben Modelle. Im Anschluss habe ich beschlossen, einen Weg zu suchen, um sie so zu vervielfältigen, dass sie auch verkaufsfähig sind.
Natürlich war mir dabei das Wissen über Schwangerschaft und Geburt, das ich mir im Laufe meiner Ausbildung angeeignet hatte, eine große Hilfe, um das Thema umfassend anzugehen.
Die Fähigkeit zur Herstellung meiner jetzigen 3D-Modelle habe ich selbst zwar nicht - aber die hat ein Bekannter mit einem entsprechenden 3D-Drucker. Ich wiederum bearbeite dann die gedruckten Modelle, wobei ich natürlich viele Lernprozesse hatte. Zum Beispiel in der Frage, welche Methoden wende ich an, um qualitativ und effizient zu sein. Anfangs habe ich alles mit der Hand geschliffen, mittlerweile verwende ich für das Grobe auch den Tellerschleifer sowie ein kleines Graviergerät und gehe erst dann mit der Hand nach.
Was macht dir bei diesem Projekt am meisten Freude?
Bei der Herstellung macht mir das Schleifen am meisten Spaß. Und natürlich, wenn ich ein Modell einer schwangeren Frau übergeben kann. (lacht herzlich...) Da hatte ich schon zwei Momente, in denen ich erleben konnte, welchen Eindruck es auf die werdenden Mütter macht, wenn sie so ein Modell in den Händen halten, um zu sehen, wie groß ihr Kind gerade ist.

Was ist für dich besonders schwierig bei deinem Projekt?
Arbeitstechnisch ist es für mich etwas mühsam, dass ich erst nach dem letzten Schritt – dem Lackieren – sehe, wie sauber ich gearbeitet habe oder ob noch irgendwo Cuts sind, die ich im Nachhinein ausbessern muss.
Und im Gesamtprojekt ist es für mich am schwierigsten, die richtige Werbeschiene zu finden.
Wenn man das alles jetzt zusammenfasst: Was würdest du dir in Zukunft für dieses, dein Herzensprojekt wünschen?
Dass ich noch vielen werdenden Eltern, aber auch Schülerinnen und Schülern besondere Momente schenken und ihnen ein unmittelbares Erleben ermöglichen kann. Dafür brauche ich natürlich Menschen, die ich für mein Projekt begeistern und gewinnen kann … und da bin ich jetzt drauf und dran, genau solche Menschen zu finden.
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Weitere Informationen:

Pst, komm mit!
Feinstes Gefrorenes bedeckt Harmannstein und seine Umgebung. Kristallklare Stille. Zeit, um innezuhalten und der Sonnenwende zu begegnen.

Am Wochenende des 29. und 30. November ist es in Weitra wieder so weit: Vom Kirchenplatz bis hinauf ins Schloss erstreckt sich einer der stimmungsvollsten Adventmärkte im Waldviertel - voll regionaler Handwerkskunst, kulinarischer Spezialitäten, Musik und vielen, vielen Lichtern.
"Als Holz-Handwerker bin ich jetzt bestimmt schon das achte Mal mit dabei", überlegt Joe und freut sich, seine besonderen Stücke bei der Verkaufsausstellung im Schloss auch heuer wieder präsentieren zu können.
"Diesmal stehen meine handgedrechselten Schreibgeräte im Mittelpunkt. Mit einem extra entwickelten Computerprogramm kann man sich bei mir das Schreibgerät seiner Wünsche ganz individuell kreieren und sieht sofort, wie es am Ende ausschauen wird. Genau das bekommt man dann per Post zugeschickt. Natürlich gibt es aber auch weiterhin die Möglichkeit, aus meinem großen Sortiment an Füllfedern oder Rollerballs direkt am Stand auszuwählen."
Darüber hinaus bekommen Joes echte "Wugatz" wieder ihren Auftritt! Die charakterstarken Teelichthalter präsentieren sich heuer vor allem in Zwetschke und Erle. Neben Joes unverkennbaren Vasen wird erstmals ein großes Sortiment an Intarsien-Schmuck mit im Programm sein.
"Seit langem schon schlägt mein Herz für Intarsien, also die Einlegearbeit mit bunten Hölzern", erzählt Joe, der mittlerweile auch als Intarsien-Kursleiter in der Wiener Schnitzstube Stadlhofer über langjährige Erfahrung verfügt. "Einige meiner Arbeiten werde ich ausstellen und jedem, der sich interessiert, erkläre und zeige ich gerne, wie Intarsienarbeit funktioniert."
"Außerdem wird es an meinem Stand noch einen sehr vielfältigen Tisch mit Einzelstücken im Abverkauf geben, damit bei mir in der Werkstatt wieder Platz wird, um im nächsten Jahr neue Ideen mit Holz ins Werk zu setzen", meint Joe zum Abschluss augenzwinkernd.
Jetzt braucht der Adventmarkt in Weitra am 29. und 30. November nur noch ein paar leise Schneeflocken über den Dächern der Stadt und die Vorweihnachsstimmung ist perfekt!
Joe freut sich in jedem Fall, wenn ihr im Schloss bei ihm und seinem Kunsthandwerk vorbeischaut.

Von unseren zahlreichen Streuobstwiesen und angelegten Gärten wurden wir reich mit Früchten aller Art beschenkt!
Mir war es heuer eine große Freude, erstmals neben dem teilweise sortenrein abgefüllten Apfelsaft, auch einen feinen Birnensaft einzulagern.
Das fleißige Team in der Verarbeitungsküche veredelte aus der Früchte-Vielfalt Sirupe, Säfte, Liköre, Marmeladen, Trockenfrüchte und die Basis für neue Kreationen, die im kommenden Jahr verkostet werden dürfen. Essig und Oxymel mit unserem eigenen Bio-Honig nicht zu vergessen!
Dankbar für die gesegnete Obsternte starten wir nun ins Winterhalbjahr!

Mit 14 Bienenstöcken, die gut und gesund überwintert haben, konnten wir im Frühjahr in das Bienenjahr 2025 starten.
Das Blütenangebot an Nektar und Pollen war auf den umliegenden Wiesen sehr reichhaltig, sodass die Königinnen in den einzelnen Völkern für üppigen Nachwuchs sorgten. Natürlich war dadurch der Antrieb der Bienen zum Schwärmen enorm hoch. Zum Leidwesen von Imker Markus! Er hatte heuer alle Hände voll zu tun, den enormen Schwarmtrieb in den Griff zu bekommen und die entflogenen Völker wieder einzusammeln. In drei Fällen ist ihm das gelungen!


Mit einem weiteren, frisch gezogenen Bienenvolk, einem sogenannten Ableger, konnten wir heuer unseren Bestand auf 18 Völker erweitern. Dadurch haben die fleißigen Tiere nicht nur ihre Aufgabe der Bestäubung auf Äckern, Wiesen und im Obstgarten bravurös erfüllt, sondern mit einer großartigen Ernte von 100 kg Honig unseren Jahresbedarf gedeckt. Dankeschön!
Der darüber hinausgehende Honig verbleibt als Futter bei den Völkern, damit sie gut über den Winter kommen.

Vor dem Beginn der kalten Jahreszeit laden wir alle Wanderer und Spaziergänger, die den Wehlusweg begehen, noch herzlich ein, bei unseren Bienen vorbeizuschauen. Ein Holzbankerl vor dem sogenannten Bienenbichl lädt zum Verweilen, Beobachten und Erleben der für unsere Vegetation unentbehrlichen kleinen Insekten ein!
... und wer es dieses Jahr versäumt, kann ja dann den Beginn des Jahreskreises im kommenden Frühjahr 2026 dafür nutzen.

Hallo, ich heiße Hanna und ich möchte dich zu meinem Videoschnittkurs einladen. Wenn du dein Handy mal sinnvoll und kreativ nutzen möchtest und nicht nur schauen willst, was andere machen, dann wirst du in meinem Videokurs selbst zum Creator. Gemeinsam lernen wir, wie du mit deinem Smartphone und der kostenlosen App CapCut eigene Videos erstellst – ganz ohne Vorkenntnisse und ohne teure Technik.
Das erwartet dich:
Du brauchst nur dein Handy mit installierter CapCut-App, Ladegerät, Neugier und Lust auf Neues – und gerne ein paar Freund:innen, denn gemeinsam macht’s noch mehr Spaß!
Am Ende des Kurses hast du nicht nur eigene Videos erstellt, sondern auch gelernt, wie du deine Kreativität digital umsetzt – ein cooler Skill für Social Media, Schule oder eigene Projekte.
Für alle ab 14 Jahre | 4 Einheiten jeweils 3 Stunden | Kleingruppe mit 8 Teilnehmenden
Wann: 9. Juli – 30. Juli 2025, mittwochs von 9:00 - 12:00 Uhr
Wo: Projektsaal der Privatstiftung PAN, 3922 Harmannstein 2
Preis: 119 €, Geschwisterrabatt (bei gemeinsamer Anmeldung) je 95 €
Anmeldung bis 1. Juli per WhatsApp 0681/10233718
Kurz über mich: Mein Name ist Hanna und ich komme aus der Ukraine. Dort habe ich als Jugendliche mit der Videoproduktion als Hobby angefangen (und mache das mittlerweile schon seit 15 Jahren). Das hat mir immer so viel Spaß gemacht, dass ich mir gewünscht habe, die Videoproduktion irgendwann in meinen Arbeitsalltag integrieren zu können. Während meines Studiums für Kommunikationsdesign in Deutschland habe ich mit Freude etliche Videoprojekte als Selbstständige Mediendesignerin durchgeführt. Jetzt möchte ich mein Wissen mit dir teilen und dich mit der Faszination für Bewegtbild anstecken.

In unmittelbarer Umgebung des PAN-Projekts befindet sich der Auwald. Heuer wurde darin rund 1ha-Fläche des PAN-Waldes durchforstet. Wir sehen Einblicke in die Arbeit und Ausblicke für die Zukunft - der jungen Generation an Bäumen im Nadel- und Laubgewand.

v.li.n.re.: Hanna, Michael-Johannes, Alexander, Bernhard, Christoph, Markus und Veronika.
Mein Fotospaziergang durchs PAN-Projekt führte mich diesmal in die Räumlichkeiten der Firma WIR Nordwälder – und zu den dort tätigen Menschen in ihren vielfältigen Arbeitsbereichen.
Umfangreiche Projektführung, gemeinsames Mittagessen mit den Menschen im PAN-Projekt, Gespräche je nach Interesse, Kaffeejause
Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.00 Uhr
Unkostenbeitrag: € 40,-
Das PAN-Projekt ist unser Ort der Entwicklung und Lebensfreude! Melde dich zu unserem monatlichen Newsletter an und erlebe mit, was sich hier tut und entwickelt: