Was braucht ein Schwein, um glücklich zu sein?

Geschafft! Wir haben das Projekt „Neue Schweineweide mit Fressstand“ nach einem halben Jahr Arbeit knapp zwei Wochen vor Weihnachten fertiggestellt. Wenn ich jetzt in der Früh oder am Abend Richtung Auwald hinunter fahre, um die Schweine zu füttern, erfüllt mich eine große Dankbarkeit. Nicht nur weil das Projekt endlich abgeschlossen ist, sondern auch weil es sehr viele, mir wichtige Themen verbindet. So haben wir zum Beispiel so regional wie möglich gebaut (mit Firmen aus der Umgebung und mit dem Holz aus unserem eigenen Wald), die Tiere haben wieder ausreichend Platz und die Ausstrahlung der Anlage ist einfach „der Hammer“. Heute möchte ich euch erzählen, wie und warum das alles entstanden ist...

Michael Hahn, Michael Hobiger und Benedikt Haas bei den letzten Holzarbeiten für den Fressstand

Die Bauphase

Angefangen hat es damit, dass wir feststellten: „Die Winterweide wird zu klein und deshalb brauchen wir einen neuen Platz für unsere Schweine!“ Damit war die Idee geboren und es war nur mehr eine Frage der Zeit, bis sie sich ihren Weg in die Umsetzung bahnte.
Wir begannen zu überlegen, was verändert werden sollte und wo ein geeigneter Standort wäre. Schließlich fiel die Entscheidung auf den "langen Hofluß" vor dem Auwald, dessen Erreichbarkeit für uns sehr gut passte und wo auch die benötigte Aufschließung bereits vorhanden bzw. unkompliziert möglich war. Eines führte zum anderen: Anfang 2024 starteten wir mit dem Beschaffen der Baumaterialien, was bedeutete, in den Wald zu gehen und das Bauholz zu ernten, welches anhand des Bauplanes aufgeschnitten wurde und schon bald in großen Stapeln auf unserem Parkplatz lagerte.

Am Firmenparkplatz wurden die Holzelemente gebaut, um dann mit dem Kran versetzt zu werden

Nach der bürokratischen Phase (Baubewilligung, wasserrechtliche Bewilligung, Förderansuchen für die Baukosten...) begann Michael im Juli mit den Baggerarbeiten. Im September und Oktober wurden die Raine für den Zaunbau geschnitten, die Bodenplatte und Sockelwände betoniert und der Zimmermann kam, um die Holzmodule zu bauen und aufzusetzen. Außerdem wurden die ersten Zaunsteher gesetzt, an denen unsere Männer im November in mehreren Teameinsätzen den Maschendrahtzaun montierten. Die Spengler deckten das Dach und unsere Elektriker installierten Licht, Strom und Tränken. Mit der Übersiedelung der Inneneinrichtung, mit hunderten kleinen Handgriffen und viel Liebe zum Detail erfolgte schließlich die Fertigstellung.

Die letzten Meter Außenzaun auf der Waldseite werden mit Maschendraht bespannt

Und dann, Anfang Dezember, bekam ich endlich das „Startsignal“ für das Übersiedeln unserer Schweine.

Jetzt – am Ende dieser langen Kette aus vielen praktischen Tätigkeiten – blicken wir auf ein intensives Jahr und ein gelungenes Bauprojekt zurück. Doch besonderes Augenmerk verdient meiner Ansicht nach, was auf den ersten Blick nicht so deutlich ins Auge springt wie unser neuer Schweinefressstand – nämlich die tiefer liegende Motivation, die als wesentlicher Grund für unsere Tierhaltung auch diesem Bauwerk den Weg bereitet hat...

Bei den gemeinsamen Arbeiten während dem Wintereinbruch Anfang Dezember darf eine Stärkung nicht fehlen

Alles ist lebendig und in Entwicklung

„Warum brauchen wir das alles?“ Diese Frage hab ich mir in Bezug auf unsere Landwirtschaft selbst schon oft gestellt – nicht weil ich es nicht weiß, sondern weil auch ich mir mit der Beantwortung dieser Frage immer wieder vor Augen führe, warum ich die Entwicklung unserer Landwirtschaft so unterstütze und vorantreiben will. Der Wert liegt in der Seelenentwicklung unserer Tiere.

Wenn ich mir die Frage stelle: „Was braucht ein Schwein, um glücklich zu sein?“, dann lautet die Antwort für mich nicht: „Einen großen, neuen 5-Sterne-Fressstand“ oder „eine doppelte Umzäunung und Menschen, welche die Tiere im Alter von einem Jahr mit dem Traktor von der Weide abholen und zum Schlachten bringen.“
Würde Tierwohl und „Schweineglück“ allein bedeuten, Schweine so leben zu lassen, wie sie es naturgegeben täten, dann würden sie frei als Wildtiere leben, sich Wurzeln und Würmer im Wald ausgraben, ihre Ferkel alleine auf die Welt bringen, diese vor Fressfeinden beschützen und in der Gegend umherziehen, um wahrscheinlich die Maisfelder und Wiesen der Bauern zu zerwühlen.

Freilandschweine im Schnee
Links Muttersau Mina mit den Mastschweinen, rechts Eber Mirko mit seiner aktuellen Gefährtin Karla

Doch als Tierhalterin übernehme ich Verantwortung für das körperliche UND das seelische Wohl der Tiere. Schließlich habe ich es mit Lebewesen zu tun und dafür zu sorgen, dass durch unsere Zusammenarbeit beide Seiten möglichst viel im Sinne der Seelenreife profitieren.
Seit der Mensch vor rund 13.000 Jahren mit der Domestizierung der Wildtiere begonnen hat und diese dann mehr und mehr gezähmt hat, um sich gesichert mit Nahrung zu versorgen, hat auch die seelische Reife der Tiere in diesem Prozess zugenommen. Für mich ist es mehr als deutlich: Nichts hat eine größere Auswirkung auf die seelische Entwicklung der Tiere, als die Liebe eines Menschen, der sie führt. Mit Liebe meine ich nicht das liebevolle Streicheln und Verhätscheln eines Haustieres, sondern das Gesamtpaket der Empfindungen und Rahmenbedingungen, die das Tier durch den Menschen bekommt:

  • Die Erfüllung seiner körperlichen Bedürfnisse (wie Platz, Futter, Sozialgefüge, naturnahe und artgerechte Haltung...) und
  • die Erfüllung seiner seelischen Bedürfnisse, durch die es reifen kann (wie der ruhige Ablauf und die Struktur einer geordneten Fütterung, das Respekt-Haben vor kleinen und großen Menschen, das Vertrauen in den Menschen in allen Lebenslagen, Regeln und Grenzen kennen zu lernen und vor allem würdevoll behandelt zu werden) – vom ersten bis zum letzten Atemzug.

Dass es unseren Tieren in diesem Sinn so gut wie möglich ergeht, betrachte ich als unsere Verantwortung und dafür setze ich mich nach meinen Möglichkeiten ein. Mein Augenmerk dabei liegt ganz auf dem echten Wohl der uns anvertrauten Geschöpfe. Darüber hinausgehend möchte ich erreichen, dass auch andere Menschen den Mehrwert dieser Denk- und Arbeitsweise erkennen und nachvollziehen können, um ihn an ihre Tiere weitergeben zu können.
Ein besonderes Anliegen sind mir die Kinder. Sie können mit Leichtigkeit lernen, wie man würdevoll mit Tieren umgeht und dadurch ein Liebesbewusstsein erfahren und entwickeln, das einen wertvollen Grundstein für ihr weiteres Leben legt. Denn schließlich werden unsere Kinder die Landwirte und Konsumenten der Zukunft sein.

Freilandschweine im Schnee
Die jungen Schweine erkunden mit großem Interesse die neue Weide

„Tiere hautnah erleben“ für Kinder

In diesem Sinn lade ich ganz speziell die Kinder ein! Ich werde in diesem Jahr mehrere Tierwanderungen für junge Menschen anbieten. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, unsere Schweine und Schafe aus unmittelbarer Nähe kennenzulernen und mit ihnen auf sichere und natürliche Weise Kontakt aufzunehmen. So können sie erleben, wie diese Tiere mit ihrem Nachwuchs leben und lernen.
Die Termine in den Ferienzeiten werden in unserem Newsletter bekanntgegeben und im Rahmen der „Gesunden Gemeinde“ in der nächsten „Großschönauer Gemeindezeitung" im März veröffentlicht.

Ich freu’ mich auf euch!

Stefanie

Projektübersicht "Neue Winterschweineweide"

Wissenswertes:

Weidefläche: rd. 1 Hektar, aufgeteilt auf eine kleinere Eberweide (Eber & Zuchtsau) und einen großen Teil für die große Schweinerotte
Zaunlänge: 1 km Maschendraht- / Stromzaun (Außenseite & Abtrennung der Weiden)

Beteiligte Unternehmen:

Gesamtorganisation: PAN-Projektewerkstatt
Baumeisterei & Betonarbeiten: Bauart.work, Mühlbach
Zimmermann: Michael Hobiger, Hoiz4you, Friedreichs
Spenglerei: Zankl Dach, Groß Gerungs
Baggerarbeiten: Josef Litschauer, Groß Otten

Stefanie Hahn
01/2025
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PANs Bio-Jungpflanzen für euren Garten 2026

Liebe PAN-Gartenfreunde!
Seit vielen Jahren ziehen wir unsere Jungpflanzen regional und mit viel Sorgfalt groß. Auch 2026 wollen wir euch wieder dabei unterstützen, euer eigenes Gemüse zu ziehen und

  • euch damit gesünder zu ernähren
  • mehr Zeit draußen zu verbringen
  • euch darüber zu freuen, dass es dieser Neujahrsvorsatz bis aufs Teller schafft 🌱☺️

Mit 33 Bio-Jungpflanzen-Sorten bieten wir eine vielfältige Auswahl für Garten, Hochbeet, eure kleine Fensterbank oder fürs Feld an — geeignet für alle jene, die sich voll motiviert das erste Mal in dieses gesunde Hobby stürzen wollen, genauso wie für erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner.

Stöbert einfach in unserem Jungpflanzensortiment:

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Bestellungen und Fragen zu den Pflanzen nehmen wir gerne bis 13. Februar 2026 entgegen:

  • per Anruf: 0680/3018163
  • per E-Mail:
  • online unter https://pan.at/bio-jungpflanzen

Bitte bestellt, sobald ihr euch festlegen könnt, welche Pflanzen ihr für diese Saison braucht: Wir behalten uns vor, Bestellungen nur so lange anzunehmen, wie diese platz- und arbeitstechnisch für uns umsetzbar sind.

Liebe Grüße aus unserem Vorziehraum – wir freuen uns auf euch 🌿

01/2026
Erntedank, (m)eine Lebenshaltung, die im Tun Gestalt annimmt

Erntedank ist für mich ein Moment des Innehaltens. Ich schaue auf das, was mir geschenkt ist, auf das, was wächst, auf die Menschen, die mich begleiten und auf das, was mir gelingt. Und wiedermal wird mir bewusst, dass wir so vieles als viel zu selbstverständlich annehmen. Vieles ist tagtäglich da für uns, wie ein Stück Gnade, ein Geschenk, ein Liebesbrief von Gott an uns.

In diesem Jahr erfüllt mich im Besonderen unsere gemeinsame Zwiebelernte mit Dankbarkeit. Miteinander haben wir mit viel Freude, Geduld und Gemeinschaftssinn 1,3 Tonnen Zwiebeln eingefahren. Ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis! Dazu kommen noch wunderbare große Erdäpfel, reife Tomaten, leuchtende Paprika, unzählige Kürbisse und vieles mehr. Jede Frucht ist ein sichtbarer Segen und für mich ein Zeichen dafür, was entstehen kann, wenn wir mit der Natur zusammenarbeiten.

Besonders dankbar bin ich auch für mein kleines Gemüsekistl-Projekt. Es ist mir eine Herzensangelegenheit und ich freue mich über all die lieben Menschen, die mir ihr Vertrauen schenken und die ehrliche Arbeit spüren, die in unserem Gemüse steckt. Dieses Vertrauen bedeutet mir viel, denn es zeigt mir, dass das, was mit unserer Liebe und Achtsamkeit heranreift, auch andere Menschen wertschätzen.

Aus meiner heutigen Dankbarkeit wächst in mir der Wunsch zu teilen. Wenn ich teile, spüre ich, wie sich mein Leben mit Freude, Nähe und Zuversicht füllt. Teilen ist für mich Ausdruck davon, dass wir Menschen füreinander geschaffen sind. Dass die Liebe nicht weniger wird, wenn wir sie weitergeben, sondern mehr.

Erntedank erinnert mich auch an meine Verantwortung für die Schöpfung. Alles, was um uns lebt, ist Teil eines großen Ganzen, das uns anvertraut ist. Ich will sorgsam mit diesen Gaben umgehen nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe zu dem, was uns das Leben täglich zu Verfügung stellt, um daran zu lernen. Alles beginnt im Kleinen: beim Anbauen, beim Pflegen, beim Ernten, beim Zubereiten frischer Speisen, beim gemeinsamen Arbeiten und Genießen. Besonders in Momenten wie beim Zwiebel Einlagern, beim Teilen der Ernte, beim gemeinsamen Essen wird für mich ganz deutlich spürbar, wie sehr Gemeinschaft trägt und verbindet.

Danken, teilen, bewahren. Das kann ich nicht allein. Erst im Miteinander wird all das lebendig. Gemeinschaft gibt mir Halt, Orientierung und Freude, denn für mich ist klar: Wir sind miteinander beschenkt und Dankbarkeit verbindet uns! Darum lasst uns stets achtsam mit unserer Erde umgehen und unseren Reichtum teilen, denn dann entsteht nicht nur materielle Fülle, sondern auch eine tiefe, innere Freude und Verbundenheit an und mit den Menschen, der Natur und mit dem Einen, der all das für uns geschaffen hat.

Zusammenfassend bedeutet Erntedank für mich also, gemeinsam dankbar zu sein, zu teilen, zu bewahren und das Leben selbst zu feiern!

11/2025
Gute Stimmung bei der Erdäpfelernte

Was am 3. Oktober in der Früh bei sehr kalten Morgentemperaturen begann, endete nach fünfeinhalb Stunden bei strahlendem Herbstwetter: die heurige Erdäpfelernte.
Die Teamarbeit der fünf Helfer auf dem Vollernter funktionierte prima und es blieb zwischendurch gemütlich Zeit für den einen oder anderen Schmäh. Mit einem Wort: Stimmung gut, alles gut!

... und das galt auch für das Ergebnis selbst.
"Ich bin mit dem Ertrag und der Qualität unserer Kartoffeln im heurigen Jahr sehr zufrieden", meint unser Bauer Bernhard im Resümee. "Auf einer Fläche von etwa einem Hektar haben wir ca. 17 Tonnen geerntet. Davon sind ungefähr 1000 Kilo für den Eigenverbrauch, 1000 Kilo für unser Saatgut und den Rest bekommen die Schweine."

Mit einem zufriedenen Augenzwinkern ergänzt Bernhard noch: "Abgesehen vom Wert der Erdäpfel für den menschlichen Speiseplan und die Fruchtfolge auf dem Feld, gibt es nichts Besseres für die Fleischqualität von Schweinen als die Fütterung mit gedämpften Kartoffeln."
So schließt sich durch die heurige Erdäpfelernte auch da wieder der Kreislaufgedanke: "Erdäpfel gut - Schweinefleisch gut!"

Für Bernhard, unseren Schnitzelfreund, ist das qualitatives Wirtschaften ganz nach seinem Geschmack!

 

10/2025
Unsere PAN natur-Produkte im neuen Gewand

Wie wir Menschen uns kleiden, drückt mit aus, wer wir sind – und das gilt auch für Lebensmittel-Produkte.
Nach mehr als zehn Jahren „im alten Gewand“ war es uns deshalb ein besonderes Anliegen, die Etiketten unserer PAN natur-Lebensmittel zu erneuern. Sie sollten nicht einfach ein „Farbklecks im Regal“ sein, sondern wahrnehmbar machen, was im Glas, in der Flasche oder im Sackerl drinnen steckt – nämlich:

  • Mit Freude angebaute, gepflegte und geerntete Früchte
  • Das Fleisch unserer reifen Tiere, denen es bei uns richtig gut geht
  • Die Liebe, mit der aus Zutaten und Rezepten veredelte Produkte werden, die Körper und Seele gut tun

Im Rahmen ihres Praktikums in der Medienwerkstatt bei Hanna und Michael-Johannes ließ die 16-jährige Nina Stiegler (2. Jahr in der HBLA Linz) ihrer Freude am Malen freien Lauf. Nach gemeinsamer Einarbeitungszeit ins Planen, Scannen, Bildbearbeiten und Layouten fertigte sie - weitgehend in Eigenregie - die wunderschönen Aquarelle für unsere neuen Etiketten an und bereitete die Druckdateien dafür vor.
Vielen Dank dafür, liebe Nina!

Jetzt ist bei uns die Freude groß, unsere Produkte im neuen Kleid zu erleben – mit dem Gefühl, dass ihr Erscheinungsbild genau das ausdrückt, was drinnen ist!

10/2025
Freitagabend unter Freunden

Dreimal habe ich nun schon meinen Schuppen an einem Freitagabend geöffnet und jedes Mal war’s einfach richtig schön.

Was als lockere Idee angefangen hat, entwickelt sich langsam zu einem kleinen Highlight zum Wochenausklang.
Ein kühles Bier, ein frischer Toast, gute Gespräche und das Gefühl, einfach unter Freunden zu sein. Immer mehr liebe Leute schauen vorbei, nehmen sich Zeit und genießen den Abend gemeinsam. Kein großes Programm, kein Schnickschnack – einfach zusammensitzen, erzählen, lachen, zuhören, dasein.
Ich freu’ mich riesig über alle, die schon da waren und genauso über alle, die vielleicht das nächste Mal vorbeikommen wollen.

Also: Wenn du Lust hast, melde dich oder schau freitags ab 18:30 einfach mal spontan vorbei.
Der Schuppen steht offen, das Bier ist kalt und der Toaster warm.

Wo?
Bei mir im Garten, Harmannstein 37

Ich freue mich auf dich!
Maia

0680 / 3018163
Der Treffpunkt im Schuppen ist ein Angebot des Vereins "WIR leben gemeinsam"

09/2025
NEU: Die ersten Gemüsekistln der Saison sind da!

In unserem schönen Gemüsegarten werden nach einer langen kühlen Zeit nun endlich unsere ersten Paprika und Freilandtomaten reif, auf die wir uns schon lange gefreut haben. Doch nicht nur uns im PAN-Projekt ist diese knackig frische Freude vorbehalten:

Seit kurzem gibt es nämlich die Möglichkeit, unser mit Liebe gehegtes und gepflegtes Gemüse als einmaliges oder wöchentliches Gemüsekistl zu beziehen!

Wir haben viel Spaß dabei, die ersten Kistln mit der bunten Vielfalt unserer Ernte zu befüllen und für die Abholung vorzubereiten. Drinnen befindet sich je nach Verfügbarkeit eine leckere Mischung aus Gurken, Paprika, Tomaten, Zucchini, Melanzani und Kohlrabi – und natürlich gibt es auch schon die ersten heurigen Kartoffeln, frisch vom Feld!
Es ist ein gutes Gefühl, unser gesundes Gemüse zu teilen, und ich hoffe, dass es allen genauso gut schmeckt, wie es mir Freude bereitet, es anzubauen.

Auf dass unser Gemüse (auch euch) noch viele köstliche Mahlzeiten bereite!

Bestellung hier unter biogemuese.pan.at
Bestellfenster: Montag bis Mittwoch Abend
Abholung: Jeden Freitag bei uns im Garten möglich!

08/2025
Die Getreideernte beginnt!

Es ist Mitte Juli – das Getreide wird reif!
Wie jedes Jahr ist es die Wintergerste, mit der die Dreschsaison startet. Angebaut im Herbst 2024 hatte sie bereits am längsten Zeit, um zu wachsen und zu gedeihen. Jetzt hängen die Ähren voll und reif da und warten darauf, gedroschen zu werden. „Heute passt's!“, entschied Bernhard eines Sonntags. Gemeinsam mit Markus und dem von Mechaniker Christoph vorbereiteten Mähdrescher rückte er aus. Auf Nachfrage bestätigt er: „Wir sind zufrieden mit dem Ertrag!“
Jetzt heißt es, auf trockenes Wetter zu hoffen, damit auch Dinkel, Weizen, Roggen und Hafer bei Sonnenschein eingebracht werden können.

08/2025
Endlich Heuernte!

Sommer, Sonne, Wind und Teamgeist: die perfekten Zutaten für eine erfolgreiche Heuernte!

In der zweiten Juniwoche war es endlich so weit. Das stabile Hoch ließ zu, dass wir unsere 17 Hektar Grünland in mehreren Etappen mähen und rund 200 Heuballen sicher ins Trockene bringen konnten. Doch bevor Bernhard mit Front- und Heckmähwerk ausrücken durfte, musste eines gesichert sein: dass die Rehkitze, welche sich um diese Jahreszeit im hohen Gras verstecken, in Sicherheit sind.
Dazu brauchte es viele freiwillige Helfer, die durch die Wiesen gingen und die kleinen Grasfresser aufspürten.

In den Heuernte-Tagen wurden viele Schritte durchs Gras marschiert und zahlreiche Stunden im Traktor verbracht. Dadurch, dass alle zusammengeholfen haben, konnte Bernhard am Sonntag die letzten Ballen einbringen und auf der Heutrocknung nachtrocknen.

Teamwork makes the hay-dream work!

07/2025

Das PAN-Projekt kennenlernen!

Umfangreiche Projektführung, gemeinsames Mittagessen mit den Menschen im PAN-Projekt, Gespräche je nach Interesse, Kaffeejause

Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.00 Uhr
Unkostenbeitrag: € 40,-

Termin:

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